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Unser Laden

Unser Laden im Herzen von Rosenheim (Duschlpassage) • Max Josef Platz 12a • 83022 Rosenheim

Firmengeschichte

Jahr 2012 bis Zukunft


Zitat aus dem OVB 09-2012:

Wie innovativ sich traditionelles Handwerk mit neuen Ideen umsetzen lässt, das beweist Barbara Madl mit ihrem neuen Geschäft in der Duschl-Passage in Rosenheim. Damit führt die jüngste Madl-Tochter in vierter Generation von „Madl Pelze“ das Kürschner-Handwerk in Rosenheim fort, das hier vor inzwischen 90 Jahren seinen Anfang gefunden hat. Barbara Madl ist die neue Adresse für Mode in Stoff, Pelz, und Leder. Mit viel Liebe zum Detail hat die junge Geschäftsinhaberin ihren Laden auf dem Max-Josefs-Platz 12a nach eigenen Vorstellungen renoviert, um ...ein großes Sortiment an Lammfell- und Lederbekleidung für Damen und Herren anzubieten.

Dabei sind bekannte Firmen wie etwa Christ, Inge Barth und Lekra, Pelzjacken und –westen sowie Stoffhüllen mit Pelzinnenfutter aus eigener Fertigung im Laden zu finden. Außerdem gibt es bei Barbara Madl in Konfektion Pelz- und Strickmützen mit und ohne Pelz, Pelzschals und Lammfellhandschuhe als Accessoires und ideale Geschenkideen – und das bereits in günstigen Preisklassen. Selbstverständlich arbeitet die gelernte Kürschnerin auch alte Lieblingspelze auf Wunsch in ein neues, modisches Modell um. Individualität wird bei Barbara Madl groß geschrieben.
Die 25-Jährige hat ihr Handwerk von der Pieke auf gelernt. So hat die junge Geschäftsfrau ihre Gesellenprüfung 2005 erfolgreich mit einem Designpreis am Bundessiegerwettbewerb im Kürschner Handwerk abgeschlossen....
Dass Pelz in Kombination mit modernen Akzenten äußerst kreativ präsentiert werden kann, das zeigt Barbara Madl mit ihrem ganz besonderen Design....
Zusammen mit ihren Eltern, Gabi und Josef Madl, bildet die neue Inhaberin ein optimales Team. Hier haben sich nachfolgenden Generation vereint, um für höchste Kundenansprüche und zukünftige Herausforderungen bestens gerüstet zu sein.
2022 feiert die Familie Madl 100-jähriges Firmenjubiläum.

Jahr 1982 – 2012

Im August 1982 gründete Josef Madl jun. seine eigene Pelzfirma „Pelzatelier Madl“ am Schloßberg bei Rosenheim. Ein Jahr später wurde das Stammgeschäft in der Rosenheimer Heilig-Geist-Str. 18 und das Pelzatelier Madl, in „Madl Pelze GmbH“ vereinigt. Das Ladengeschäft am Schloßberg wurde dabei geschlossen und die Mitarbeiter beider Firmen bildeten das neue Team.

1986 wurde Josef Madl jun. alleiniger Geschäftsführer. Der Kundenwunsch nach Leder- und Lammfellbekleidung nam zu dieser Zeit rapide zu, was die GmbH als Chance wahrnahm und sich in "Madl Pelz + Leder GmbH" umnannte.
Nach einigen Jahren wurde das Angebot weiter um eine Textilabteilung "Josefine by Madl" erweitert. Neben einer Reihe von Goldmedaillen gewann Josef Madl jun. zu dieser Zeit eine Vielzahl an glücklichen Kunden.
Drei große Ausstellungen im Lokschuppen Rosenheim und über 100 Modenschauen trugen ab 1989 dazu bei.
Zum Jahreswechsel 1994 / 1995 gab es eine erneute Umstrukturierung der GmbH in eine Einzelfirma. Der Betrieb zog von Rosenheim in das Familienhaus Madl nach Zaisering.
Die Qualität, sowie das Warenangebot und die Kunden blieben die gleichen, lediglich die Textilabteilung wurde aus Platzgründen aufgegeben. In dieser Zeit, lernte Barbara Madl von klein auf das tägliche Kundengeschäft und das Handwerk lieben.

Jahr 1950 – 1982

1950 übergab Josef Eduard Madl das Geschäft an seine Kinder Josef und Marille Madl. Diese führten die Kürschnerei unter dem Namen Pelzhaus Geschwister Madl weiter und zogen von der Münchner Straße 20 in die Heilig-Geist-Straße 18 um. In diesem Jahr entwickelte sich das Kürschner Handwerk im Allgemeinen zur Hochblütezeit. Die Menschen hatten nach dem zweiten Weltkrieg einen großen Nachholbedarf in jeglicher Hinsicht. Der Pelz war Ausdruck großer Lebensfreude. Jegliche Form von Pelz hatte einen hohen Stellenwert. Dies hatte zur Folge, dass sich die Veredelung (Gerbung) der Felle sowie deren kunstvolle Verarbeitung ständig weiterentwickelten und verbesserte. Auch Mode und Schnittgestaltung wurden von der großen Nachfrage inspiriert. Die Firma Geschwister Madl kaufte ihre Schnitte bei Dior in Paris. Ständige Messebesuche auf der ganzen Welt führten dazu, dass die Firma einen großen Ruf in der Modewelt in Deutschland erwarb. Eine Reihe von Goldmedaillen in deutschen Kürschner Wettbewerben trugen dazu bei. Josef Madl entwickelte eine Reihe neuer Verarbeitungsmethoden und sicherte sich die Patente für die dafür notwendigen Werkzeuge. Marille Madl schied 1970 aus der Firma aus und in den darauffolgenden Jahren hieß die Firma Madl Pelze und wurde von Josef Madl und seiner Frau Maria weitergeführt.

Jahr 1922 – 1950

Die Firma wurde kurz nach dem Ersten Weltkrieg gegründet. Da damals die Stromversorgung erst am Anfang stand und es viele Maschinen, die mit Strom laufen noch nicht gab, sah eine Kürschner Werkstatt ganz anders aus als heute.
Begonnen hatte damals alles mit Fellhandel. Die Bauern und Jäger der Umgebung verkauften einheimische Tierfelle aus der Jagd, wie Maulwurf, Bisam, Hamster, Marder, Fuchs, Wiesel, Dachs usw. Die Häute wurden beim örtlichen Gerber gegerbt und dann vom Kürschner, Hut- oder Putzmacher weiter verarbeitet. Alles wurde in Einzelproduktion gefertigt.